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Zufallsexperimente durchführen und auswerten

Definition: Zufallsexperiment

Ein Zufallsexperiment ist ein Vorgang, der unter gleichen Bedingungen beliebig oft wiederholbar ist und dessen Ausgang dabei ungewiss ist. 

Durch wiederholte Durchführung und Analyse können wir ein besseres Verständnis für die Wahrscheinlichkeiten der möglichen Ergebnisse gewinnen. 

Ereignis (\(E\))

Ein Ereignis ist eine Menge von möglichen Ausgängen eines Zufallsexperiments, also eine Teilmenge des Ergebnisraums.

Beispiel:

\(E: \text{Es wird eine gerade Zahl gewürfelt}\)
\(E = \left\{2,\ 4,\ 6\right\}\)

Ergebnismenge (\(\Omega\))

Die Ergebnismenge \(\Omega\) ist die Menge aller möglichen Ergebnisse eines Zufallsexperiments. 

Beispiel:

Beim Würfeln eines 6-seitigen Würfels ist die Ergebnismenge \[\Omega = \{1, 2, 3, 4, 5, 6\}\].

Aufgaben / Übung

Aufgabe 1:

  1. Arbeitet zu zweit.

  2. Nehmt einen 6-seitigen Würfel und ein Arbeitsblatt.

  3. Würfelt zusammen insgesamt 250 Mal. Dokumentiert jede geworfene Zahl in einer Strichliste. (Wechselt euch nach 10 Würfen ab)

  4. Führt eine Strichliste mit euren Würfen.

  5. Zählt die Striche und tragt die absolute Häufigkeit ein. 

  6. Berechnet die relative Häufigkeit (absolute Häufigkeit / 250).

Aufgabe 2: Stellt eure Ergebnisse vor! 

Aufgabe 3: Führt das gleiche (dokumentierte) Experiment mit einem anderen Würfel für 300 Würfe durch. 

  • 20-seitiger Würfel
  • Augensumme von 2 sechsseitigen Würfeln gleichzeitig
  • ...
Geworfene ZahlStricheAbsolute HäufigkeitRelative Häufigkeit
1   
2   
3   
4   
5   
6   

Würfelwurf Simulation






1 Würfel 2 Würfel (Summe)



Ergebnisse:

Würfelzahl Absolute Häufigkeit Relative Häufigkeit (Dezimalbruch) Relative Häufigkeit (Bruch)